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Jeder vierte Zeitschriftenverlag plant neue digitale Angebote

„Die Zeitschriftenverlage haben mit neuen Magazinkonzepten, erfolgreichen Digital- und Konferenzformaten und der Entwicklung moderner Marketinglösungen bei der Transformation ihres Geschäfts unternehmerisch gepunktet“, sagte Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), auf der Jahrespressekonferenz im April 2019 in Berlin.

Ein Grund, den der VDZ für die positive Entwicklung anführt, sei die Investition in das Digitalgeschäft und in neue Geschäftsfelder. Insgesamt erwirtschafteten die Fach- und Publikumsverlage 2018 einen Branchenumsatz von 20,6 Milliarden Euro. Und auch die Zukunft bleibt digital. Fast jeder vierte Zeitschriftenverlag plant, neue digitale Angebote auf den Markt zu bringen. Auch über Podcast-Formate denken rund 38 Prozent der Verlage nach.

„Mit rund 4 Milliarden Euro Umsatz vom Leser, 1,6 Milliarden am Kiosk verkauften Magazinen pro Jahr, das sind rund 20 Magazine pro Einwohner, hat Deutschland weltweit den stärksten Zeitschriftenmarkt. Paid Content ist die tragende Säule des Zeitschriftengeschäfts“, betont Stephan Scherzer.

Zeitungsverleger setzen auf digitale Produkte
Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Foto: VDZ/Holger Talinksi

Viele Verleger sehen beim Thema Paid Content eine deutliche Entwicklung zu einer erhöhten Zahlungsbereitschaft der Leser. Neben der deutlichen Steigerung von genutzten E-Paper-Ausgaben und Online-Abos sind auch die Umsätze bei Zeitschriften und Zeitungen auf fast 400 Millionen Euro gestiegen, so die Schätzung des Fachdienstes „pv digest“.

Digital Natives, also jüngere Leser, zahlen danach am häufigsten für kostenpflichtigen Online-Journalismus. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC). 39 Prozent der 18- bis 29-jährigen Leser haben laut PWC bereits mindesten einmal für Online-Medien bezahlt. Bei den 30- bis 39-jährigen sind es mit 34 Prozent auch noch mindestens doppelt so viele wie in den älteren Jahrgangsgruppen.

Laut einer Trendumfrage des VDZ gehen die Zeitschriftenverleger beim Digitalgeschäft von einem Wachstum von 9,6 Prozent aus (+ 4% sonstiges Geschäft). Beim Digital-Vertrieb rechnen die Verleger mit einem Umsatzplus von 14,5 Prozent, während die klassischen Geschäftsfelder Anzeigen (- 4,2 Prozent) und Vertrieb (- 3,5 Prozent) hingegen mit einem deutlichen Umsatzrückgang weiter schrumpfen.

Die iApps Technologies GmbH hat sich auf die Erstellung von E-Paper und digitalen Produkten (z.B. Apps, Podcasts, Paywall) für Verlage spezialisiert und bringt mit der Plattform p4p™ Print-Produkte ganz einfach und sicher ins Web und in die Apps auf Smartphone und Tablet. Sieben der zehn größten Verlagsgruppen in Deutschland hat diese Lösung bereits überzeugt.

Quelle: VDZ Jahreskonferenz 2019 

 


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